Wednesday, December 25, 2013

CHICORY TIP

PACIFIC GAS & ELECTRIC

REUNION

WET WILLIE

POCO

JUSTIN HAYWARD & JOHN LODGE

JUNIOR CAMPBELL

GREENFIELD & COOK

FANCY

BUDDY MILES

TIMMY THOMAS

THE RATTLES

SARAH BRIGHTMAN

BADFINGER

ZAZU

MR. BLOE

JOEY DYSER

Tuesday, December 24, 2013

AL WILSON

R. DEAN TAYLOR

SVEN & CHARLOTTE

WISHBONE ASH

SUZI LANE

BEBU SILVETTI

MARTIN CIRCUS

JANIS IAN

GRAND TOUR

THE INTRUDERS

DETROIT EMERALDS

CRACK THE SKY

CATE BROTHERS

BOULE NOIRE

RANDY PIE

KRAFTWERK

CJ & Co.

GOLDEN EARRING

JOE DASSIN

C.C.S. (Collective Consciousness Society)

LES POPPY'S

EDGAR BROUGHTON BAND

CURVED AIR

PILOT

THE FOUR TOPS

CAN

THE CARS

Monday, December 23, 2013

JO JO GUNNE

TAMI LYNN

SUGARLOAF

TITANIC

TUBEWAY ARMY

SHERBET

RED BARON

ADAMO

FOCUS

TONY BENNETT

RON GOODWIN & HIS ORCHESTRA

PETER, SUE & MARC

"O" BAND

PAUL DAVIS

WITTHÜSER & WESTRUPP

Sunday, December 22, 2013

BLUES IMAGE

RAYMOND LE FEVRE

MICHEL POLNAREFF

MICHEL PAGLIARO

LA DÜSSELDORF

THE TURTLES

CREAM

SAM THE SHAM & THE PHARAOH'S

THE ZOMBIES

ANIMALS

MAFIA

GAZEBO

DURAN DURAN

THE POWER STATION

LENE LOVIC

SPANDAU BALLET

MOODY BLUES

THE WALKERS

HANS VAN HEMERT

T.X.T.

ICEHOUSE

GARY NUMAN

ULTRAVOX

TALKING HEADS

TAME & MAFFAY

SGT. BARRY SADLER

GORDON LIGHTFOOT

SCREAMING LORD SUTCH & THE SAUVAGES

PETER

REAL LIFE

EARTH AND FIRE

LES PAUL AND MARY FORD

ABDUL HASSAN ORCHESTRA

ELI BONAPARTE

RICHARD BARNES

GINO SOCCIO

JOHN FORDE

HUMAN LEAGUE

YES

SCHADEL

METRIC

Friend & legendary DJ Roger Kirk passed away 4th December 2012

You are never forgotten, dear friend Roger!

http://puth.org/40.html .................................................


aus "www.Radioforen.de":


hallo zusammen, nach einer Pause melde ich mich höflich zurück, und zwar anlässlich des Todes von Roger Kirk; war geschäftlich mit ihm verbunden, was ich nun öffentlich sagen darf. Er war als Person sicher nicht einfach, und es wäre sowohl für seine Nerven wie auch die seiner Mit-Poster hier wohl besser gewesen, er hätte nie einen Beitrag geschrieben, der die Themen Musikformate oder HR betreffe. Unbestritten von allen Seiten war sein fast geniales Gedächtnis, er hatte mehrere tausend Musiktitel aus dem Stegreif im Kopf, das kann ich aus vielen Gesprächen bestätigen. Bedanke mich an dieser Stelle bei Herrn Wollert, der dem letzten Wunsch eines Toten nachgekommen ist, das wünscht sich doch jeder, daß sein letzter Wunsch erfüllt wird. - Danke sage ich persönlich für den Beitrag 159 von Radiotor, der eine objektive Einordnung seiner (Roger's) Wirkung in fast schon summarisch historischer Sicht vornimmt. - Wir sollten uns immer wieder täglich vor Augen führen, daß uns unerwartet eine Krankheit ereilen kann so wie bei Roger und zweitens daß an dieser Stelle hier doch Radiofreunde mit Radiofreunden sprechen, so daß man eine von Beginn an sympathische Grundeinstellung erwartet, da gleiche Interessen vorliegen.-- Es ist üblich und völlig normal in unserer zivilisierten Gesellschaft, daß in Nachrufen auf Verstorbene Rücksicht auf diesen genommen wird, man Fehltritte vergisst und verzeiht (denn sie werden mit Sicherheit ja nie mehr vorkommen) und man eher die Stärken der toten Person erwähnt, vor allem Angehörigen und Freunden gegenüber, die durch den Verlust der geliebten Person schon genug betrübt und traurig sind. -- Ich habe das Charisma von Roger Kirk (Ernst Roger Certkov) oft wirken sehen in seiner Piraten-Zeit und für mich ist sein Tod ein Verlust, denn es gibt niemand, der so viele echte Raritäten bewahrt und auch gespielt hat und somit zu seinen Lebzeiten dafür sorgte, daß gewisse seltene Titel im Bewußtsein der Zuhörer blieben. Wenn seine allgemeine Bedeutung in der Rundfunklandschaft auch gering geblieben ist, war er für DXer (man frage den Rhein-Main-Radio-Club und andere) und für Fans der Seesender und für die lokale Discotheken- und Gaststättenszene in Südhessen eine lokale Berühmtheit, der man Erfahrung anmerkte und gerne zuhörte. Hinzu kam sein 100%iges fachliches Können als DJ, er war bei ausnahmslos allen seinen beruflichen Stationen bekannt für seine Übergänge zwischen den Musikstücken, zeitweise völlig ohne Moderation. Im Großraum Gelnhausen, HU, OF, AB und angrenzend gab es kaum einen Disco- oder Gastronomiebetrieb, den er nicht kannte, für unzählige hat er gearbeitet, entweder als DJ - selbst für 15 Personen - oder im Rahmen seines Regionalblattes "bla-bla". Er hatte ein riesiges Arbeitspensum, da er dieses Blatt im Alleingang redaktionell, fotografisch und komplett erstellte, die Verteilung organiserte und den Anzeigenvertrieb ebenfalls erledigte. Gerade diese Akquise kostete viel Zeit, habe ihn mehrere Monate dabei begleitet. - Also ein gleichzeitiger Mehrfach-Job als 1-Mann-Zeitungsverlag, DJ und noch ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Radio Northsea International. Dieses riesige Arbeitspensum konnte er nur durch einen Lebensstil bewältigen, der für seinen Körper auf Dauer schädlich war, nämlich wenig Schlaf, viel Kaffee und noch mehr Zigaretten. Das erklärt für mich eindeutig seinen frühen Tod. Er hat gerade in der Gastronomie teilweise nur für die Schaltung einer Annonce oder für ein warmes Essen und Zigaretten gearbeitet, ohne weiteren Lohn. War geschockt, als ich dies das erste Mal mitbekam, es verletzte seinen Stolz nicht, er liebte die Musik so sehr, daß er jedes Opfer dafür brachte, jedes. Er sah sich als "Missionar" für bessere Musik. - Seine Antipathie gegen den Hessischen Rundfunk ist für mich nachvollziehbar, da es dort mehrfach Gespräche bezüglich einer Festanstellung via Lohnsteuerkarte (mit kleinem Gehalt) gab, letztendlich jedoch zögerliche schriftliche Absagen erfolgten, nach vorherigen mündlichen Zusagen. Wie glücklich wäre er gewesen, in der Zeit nach Radio Victoria -also ab 1990- eine gesicherte finanzielle Existenz über einen festen Job zu haben, das sagte er oft zu mir. Der tägliche Überlebenskampf im späteren hessischen Anzeigengeschäft hat ihn sichtlich zermürbt, er wußte nie, ob die Illustrierte den nächsten Monat überlebt, und im Radiogeschäft war er in den letzten 17 Jahren nur ohne Gehalt oder Lohn tätig, da war es eher ein Minus und er musste noch Geld für Fahrtkosten mitbringen, seine Musiksammlung sowieso.---- Saldo, den ich erlebt habe, ist der, daß er von anderen mehr benutzt wurde, als einen Profit oder Gewinn aus einer Radio-Aktivität zu ziehen ! !

Daß dies bei einem ewig langen Arbeitstag (meist von 12 Uhr bis 5 Uhr des nächsten Morgens, also 17 Stunden), auf Dauer von ihm als ungerecht empfunden wurde im Vergleich zu manch anderen, die mehr Geld bei erheblich weniger Leistung erwirtschafteten, mag der geneigte Leser verstehen. Roger hätte einfach einen Radiojob gebraucht, seine Platten aufgelegt, moderiert und gearbeitet, dann hätte es nie ein mentales Problem gegeben. Die TRAGIK des Roger Kirk ist eine, die ich erst nach langer Zeit verstanden habe: er hat sich selbst überflüssig gemacht ! Er war derjenige, der "Format, Format, Format" gepredigt hat, missionarisch nach eignen Worten..... als dann endlich sein Ziel erreicht war und fast ausnahmslos alle Radiostationen "nach Format" aufgelegt haben, war der Musik-Computer und die Automatisierung (Heute sogar Vollautomatisierung) so weit fortgeschritten, daß man einen DJ wie Roger Kirk nicht mehr benötigte, niemand muß sich nun mehrere tausend Titel mehr merken, dies macht ein Computer. - Roger Kirk hat sich selbst sozusagen wegrationalisiert. Dies empfinde ich als wirkliche Tragik, denn er war ein sehr befähigter intelligenter und fleißiger Mensch. Er hat sich persönlich und aus der Ferne Freunde zu schaffen gewußt, und diese bedauern seinen Tod als wahren Verlust eines der letzten Helden unserer Zeit, der für ein besseres Radio gekämpft hat, wenn auch aussichtslos, so doch unermüdlich. Und das ist ein weiterer Charakterzug des Roger Kirk, der nie in Vergessenheit geraten sollte: er musste so oft wie selten ein Mensch wieder von vorne beim Stand Null anfangen, und ist - egal ob durch eigene oder fremde Schuld - bildlich so oft hingefallen, daß es ein Wunder ist, daß er wieder und wieder gestartet ist, und das ist wahrhaft VORBILDLICH. --- Um zum Schluß zu kommen: meine Ehefrau und ich haben ihm einen kleinen Nachruf gewidmet, der auf der Webseite "www.beeetle.com" (3x e) zu lesen ist, mit Schwächen und Stärken des Roger K. --- Daß wir ihm zugetan sind und über den Tod hinaus Respekt zollen, ist kein Geheimnis.--- Seit drei Jahren hatte ich schon eine Roger-Fanseite verfasst, unprofessionell, aus Freundschaft, diese ist verlinkt. ----- Geschätzter Ernst-Roger, ich danke Dir für all die seltenen Songs und dafür, daß wir soviel Zeit zusammen verbringen durften. RUHE IN FRIEDEN, WERTER FREUND !
Es wird nicht jeder unsere Meinung teilen, aber vielleicht irgendwann verstehen. Danke für eure Toleranz, sagen: Eheleute Klaus und Annisette, Offenbach am Main.